Aktuelle Gedanken

Sexuelle Übergriffe in Düsseldorfer Schwimmbädern

Seit gestern kocht dieses Thema hoch. Zu Recht? Nun, zumindest betrachtenswert. Ich versuche seit gestern auch meine Gedanken dazu zu ordnen. Nachfolgend das, was in meinem Kopf und meinem Herzen zu diesem Thema herum schwirrt.

Ausgangslage:

Ein Video über eine interne E-Mail der Polizei soll aussagen, dass sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern stark zugenommen hätten. Die Rede ist von insgesamt 32 Fällen aus 2014, 2015 und diesem Jahr. Überproportional sei der Täteranteil aus Flüchtlingskreisen. Am Ende des Videos wird der Chef des Bäderamtes befragt. Er widerspricht den Aussagen der Mail.

Zu den Zahlen:

Ausgehend davon, dass sie stimmen – 32 Fälle zu viel. Ich möchte das nicht hochrechnen. Ich wünsche den Betroffenen alles erdenklich Gute und vor allem gute Hilfe zur Aufarbeitung.

Meine Gedanken:

  • Grundsätzlich verabscheue ich jegliche sexuelle Übergrifflichkeit – egal von wem und auf wen.
  • Täter müssen rigoros nach geltendem Gesetz bestraft werden. Nicht larifari wie so oft, nein mit aller Entschiedenheit.
  • Bezugnehmend zur Aussage „Täter aus Flüchtlingskreisen“ – hier bin ich viel am Nachdenken. Warum ist das so? Wie kann man es ändern? Was kann und muss getan werden um Unschuldige zu schützen? In den sozialen Netzwerken geht jetzt wieder der Shitstorm los – „Merkels Erbe“, „Bahnhofsklatscher sollen vergewaltigt werden“, „Alle erschießen und vergasen“, „der Islam ist mit unseren Werten nicht vereinbar“, „unzivilisierte Barbaren“, „Integration nicht möglich“, „viele nur Sozialschmarotzer“. Das sind noch die harmloseren Aussagen. Klar, die Populisten nutzen das Thema um weiter Hass zu schüren. Leider fällt ihre Saat auf fruchtbaren Boden.

Nachfolgend meine Gedanken zu einzelnen Aussagen:

„Merkels Erbe“

Ja, das ist es. Die Flüchtlingswelle war und ist eine Herausforderung, die uns weiter fordert, die in die Regierungszeit Merkels fällt. Aber die Ursprünge liegen natürlich weiter zurück. Viele Länder, die heute in Not, Krieg und Elend versinken, waren früher kolonialisiert. Durch Europäer. Ausgebeutet bis auf den letzten Blutstropfen. Zum Teil bestehende und hochentwickelte Kulturen wurden vernichtet. Die Waffenschmieden dieser Welt verdienen ihre Milliarden für sich und ihre Aktionäre mit dem Elend dieser Menschen. IS, Al Quaida und was es da noch so gibt – fast alles Folgen westlicher Invasions- und Ausbeutungspolitik. Das mal Grundsätzlich. Die Ursache ist oft die ach so zivilisierte westliche Welt.

Aus diesem Grunde sehe ich uns alle auch ein Stück weit verpflichtet, diesen Menschen Schutz zu bieten. Mal ganz davon abgesehen steht das in unserer Verfassung auch so geschrieben.

„Bahnhofsklatscher sollen vergewaltigt werden“

Nun, diese Aussage soll wohl darauf hin weisen, dass alle Befürworter eine rosa Brille auf hätten und sehr blauäugig sind.

Mitnichten ist dem so. Zumindest bei mir nicht. Ich hinterfrage mich grad bei solchen Meldungen immer wieder, ob es richtig ist, was derzeit abgeht. Ich habe dann alle zehn Minuten eine andere Meinung. Grundsätzlich gilt für mich:

  • Jeder, der aus einem Kriegsgebiet flüchten muss, muss in Sicherheit gebracht werden.
  • Jeder, dem bei uns Schutz gewährt wird, hat sich an geltende Gesetze zu halten.

Das sind meine zwei Hauptpunkte, weitere folgen.

„Alle erschießen und vergasen“

Solche Aussagen müssen stärker geahndet werden. Demokratie und Meinungsfreiheit bedeuten nicht, dass man solche Aussagen treffen darf – dies ist konträr dem demokratischen und humanitären Grundgedanken unserer Gesellschaft.

„der Islam ist mit unseren Werten nicht vereinbar“

Seit Jahrzehnten leben wir mit Muslimen Seite an Seite. Sie gehören seit Generationen nun schon zu Deutschland (warum beschränken wir immer alles auf Deutschland?).

Probleme gab es vor der Flüchtlingswelle schon, siehe Parallelgesellschaften in bestimmten Städten. Nur ist das kein Problem der Religion sondern ein Problem krimineller Energie.

Der Islam an sich ähnelt dem Christentum. Auch er basiert auf den Glauben an Gott, auf Nächstenliebe und Respekt.

Kriminelle und radikale Auslegungen gibt es leider in jeder Religion, seien es Muslime, Christen, Juden oder Buddhisten.

Eine Moschee ist nicht zwangsläufig ein Hort terroristischer Gewalt, genauso wie eine Kirche nicht zwangsläufig ein Hort pädophiler Triebe ist. Pauschalisierungen sind völlig fehl am Platz.

„unzivilisierte Barbaren“

Geschichte 6, setzen! Informieren bildet.

„Integration nicht möglich“

Schwieriges Thema. Meine Gedanken:

  • Aus Fehlern von Frankreich und Belgien muss gelernt werden.
  • Integrationskonzepte müssen ständig überdacht und angepasst werden.
  • Integration darf ruhig von beiden Seiten ausgehen.
  • Für viele ist es hier in der Tat eine andere Mentalität und andere Werte. Hier muss zwingend darauf hin gearbeitet werden, dass Asylsuchenden die Werte unserer Gesellschaft klar gemacht werden, auch mit der klaren Maßgabe, sich daran zu halten. Fehlhandlungen werden geahndet – da darf es kein Entgegenkommen geben. Besonders was die Gleichstellung von Geschlechtern und sexuellen Neigungen angeht.
  • Wir dürfen auf vorhandene Traditionen genauso wenig verzichten wie es Flüchtlinge bei ihren Traditionen tun sollten (solang mit deutschen Recht vereinbar). Umbenennungen von St. Martins-Feiern in Lichterfest … das nur mal als kleinstes Beispiel – warum? Da seh ich keinen Grund. Aber ich respektiere und akzeptiere auch die Feste und Traditionen anderer Kulturen und Religionen. Warum denn auch nicht?

    Die USA ist in wenigen Dingen ein Vorbild – aber dort ist es völlig normal, dass es jüdische, muslimische, christliche und heidnische Feste und Bräuche gibt. Kaum jemand stört sich daran.

  • Aufeinander zugehen – ganz wichtig. Kontakt nimmt die Furcht, zeigt auf beiden Seiten auf, dass wir alle Menschen sind, zwei Beine,zwei Arme, Kopf und Herz. Die beiden letztgenannten werden nur immer weniger genutzt.
  • Die „Aktivitäten“ der Politik sind mangelhaft. Dieses „Wird schon irgendwie gut gehen“ geht nicht gut. Die Planlosigkeit schürt Verzweiflung und angestaute Aggressionen auf der einen Seite und Hass auf der anderen Seite.
  • Jeder, der Flüchtlingen hilft, der aktiv die Integration fördert, ist zu schützen. Leider sind in den letzten Monaten viele Helfer, Gemeinden, Bürgermeister und Politiker zu Freiwild geworden. Freiwild für rechte Gewalttäter und Brandstifter.

„viele nur Sozialschmarotzer“

Mal ganz ehrlich: Dieses Wort Wirtschaftsflüchtling kann ich nicht mehr hören – auch nicht ernst nehmen.

Gesetzlich ist es klar geregelt: Wer aus wirtschaftlichen Gründen kommt, bekommt keinen Asylstatus und wird abgeschoben. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regeln.

Mein Herz sagt aber: Ich kann es nachvollziehen. Wenn ich in einem Land leben würde, wo ich für mich und meine Familie keine gute Zukunft sehe, dann würde ich auch versuchen woanders mein Glück zu finden.

Wenn jemand wegen eines nicht vorhandenen Jobs und damit verbundenem „schlechten“ Leben in eine andere Region zieht, macht er dann nicht genau das, was Menschen vorgeworfen wird, die aus „sicheren Herkunftsstaaten“ kommen? Ich denke schon.

Wenn ich sehe, welche Länder da als sicher eingestuft werden rollen sich mir die Zehnägel hoch. Da würde keiner, nicht einer von uns verwöhnten Deutschen leben wollen!! Warum muten wir das anderen zu?

Die Frage, warum „die“ nicht in die „friedlichen“ Nachbarländer gehen kann ich genau gleich beantworten. Oft werden sie dort weniger als geduldet. Sie sind dort nichts wert, werden eigentlich mit noch mehr Rassismus übersät als hier.

Rolle der Polizei

Ganz ehrlich? Die Polizei sehe ich immer mehr in der rechten Ecke. Ein Herr Wendt, Chef einer Polizeigewerkschaft, trifft sich zu Gesprächen mit der AfD, aufgefallen ist er sowieso des öfteren durch sehr populistische Äußerungen.

Meine Wahrnehmung sagt mir, dass rechte Demonstranten wesentlich mehr Schutz genießen als linke Demonstranten. Auch Pressevertreter werden auf rechten Demos nicht geschützt. Aufarbeitungen rechter Straftaten verlaufen schleppend und oft im Sande. Sensible Daten landen rein zufällig bei den Rechten und werden veröffentlicht. Es wird lieber ein alternatives Wohnprojekt gestürmt als rechte Schläger verfolgt. Ich möchte beileibe nicht verallgemeinern, aber es nimmt zu. Immer öfter seh und höre ich von solchen Dingen. Ein Haus brennt ab, beschmiert mit Hakenkreuzen und „Ausländer raus“ – die Ermittlungen werden eingestellt – ein fremdenfeindlicher Verdacht habe sich nicht bestätigt. Alles klar – noch Fragen?

Rolle der Politik

Berlin – ihr lasst uns allein mit der riesen Aufgabe und ihrer Bewältigung.

Hier ist doch klar, was zu tun ist:

  • Ausbau der Hilfe für Flüchtlinge
  • Erarbeiten erfolgreicher Konzepte und deren Umsetzung
  • Soziale Maßnahmen ohne Benachteiligung anderer Menschen
  • Keine Ghetto-Ansiedlung
  • Aufstockung der Integrationskurse, besonders Sprachkurse.
  • Klares Konzept zur Vermittlung von Werten, Rechten und Pflichten in unserem Land.
  • Strengeres und konsequenteres Ahnden rechtsradikaler Tendenzen
  • Unterstützung von Projekten zur Integration

Die gesamte Sozialpolitik muss endlich wieder die Bezeichnung „sozial“ verdienen, die Flüchtlinge sind in das Ganze eingebettet.

So, nun hab ich mir mal alles vom Herzen geschrieben. Vermutlich würde ich in einer Stunde bestimmte Passagen ändern, kürzen, raus nehmen – egal, ich stehe zu meinen Gedanken!

Weltflüchtlingstag 2016

20.06.2016 – Weltflüchtlingstag.

Seit 2001 gibt es diesen Tag. Ein Armutszeugnis für diesen reichen Planeten, eine Mahnung an uns alle!

Unter dem Motto

Wir stehen zusammen #withRefugees

wird auch in diesem Jahr wieder versucht, das Thema anzugehen. Während vor Jahren das Ziel war, das Bewusstsein der Menschen AUF das Thema zu richten, ist es derzeit wohl so, dass GEGEN das Abstumpfen gekämpft werden muss. Die schlimmen Bilder von ertrunkenen Kinder, Frauen, Männern, die verschiedensten Routen, der Hass hier in Europa und der restlichen – angeblich zivilisierten – Welt, sie sind inzwischen alltäglich geworden. Der Mensch ist leider so gestrickt, dass er das Interesse verliert wenn etwas zur Gewohnheit wird.

Das darf hier nicht passieren.

Wir müssen unsere Augen weiter offen halten, genau wie unsere Herzen. Viele Menschen weltweit sind freiwillig aktiv, sie stemmen das, was Politiker weltweit mit Geld und „Macht“ nicht schaffen.

Bezeichnend, das „Ärzte ohne Grenzen“ Fördergelder der EU ablehnen – aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik. Das Geld, das für Mauern und andere Schutzvorkehrungen ausgegeben wird, würde locker reichen um allen Geflüchteten eine gute Ankunft zu gewähren, inklusive Erstversorgung.

Es beschämt mich, in einem Land zu wohnen, in dem „Fremden“ offener Hass entgegen schlägt, in dem offen gehetzt werden darf, mit Äußerungen von Gaskammern und Freude am Tod der Menschen.

Gerade wir Europäer stehen geschichtlich in der Pflicht, diesen Ländern und Flüchtlingen zu helfen. Statt weiter Waffen und Panzer zu exportieren sollten wir für lebenswerte Bedingungen vor Ort sorgen.

Wir sollten auch überdenken, ob es der richtige Weg ist, anderen Ländern unsere ach so tolle Demokratie überstülpen zu müssen. Viele Konflikte wurden durch Europa/Amerika geschürt, werden weiter geschürt. Einige Wenige bereichern sich am Blut abertausender Menschen. Der Kampf um Ressourcen auf unserem Planeten wird mit immer brutalerer Macht ausgetragen. Nicht nur durch Waffen und „Demokratisierung“, nein, auch viele andere Wirtschaftszweige nutzen für ihren Profit jeden Weg.

Nestlè – eine Firma, die meint, sie hätte das Recht Wasser zu privatisieren. Man geht dabei nachweislich über Leichen. Kaum jemand nimmt davon Notiz.

Andere Konzerne sind da nicht anders. Auch sie tragen Schuld an der Armut in vielen Teilen der Welt.

Armut und Krieg – da sind wir dann wieder beim Flüchtlingstag 2016.

Während wir aufstehen, warm Duschen, lecker Frühstücken, wissen woanders viele tausende Menschen nicht, ob sieden neuen Tag überleben werden. Kann uns das egal werden?

NEIN! Niemals!

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„Deutsche – kauft nicht bei Juden“

Es ist – geschichtlich gesehen – nicht viel Zeit vergangen seit diesem Foto:

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Und doch  haben viele wohl vergessen, was damals begann, was folgte… millionenfacher Mord und unbeschreibliches Leid. Inzwischen sind es Bilder wie dieses, das verbreitet wird:

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Und wieder sind es Hohlköpfe die glauben, mit dem Privileg  der Geburt in einem sicheren und wohlhabenden Land dürfen sie sich über andere Menschen/Ethnien/Religionen stellen.

Dagegen muss alles unternommen werden. Facebook ist da keine Hilfe. Auch folgende Bilder  samt der Kommentare verstößt nicht gegen „Gemeinschaftliche Richtlinien“.

 

Da fehlen mir die Worte. Aber nur kurze Zeit, danach bricht pure Wut aus mir heraus. Auf die, die so etwas dulden und zulassen! Bundesinnenministerium + Facebook – handelt endlich.

AfD-Wähler – jetzt bist du gefragt!

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Dieses Bild geistert seit Tagen durch Facebook. Es macht mich wütend. Wütend, weil jeder, der diesen Rotz postet und ernst meint nicht übers Stammtischniveau hinaus denkt.

  1.  Warum sollten fremde Menschen zur Hilfe verpflichtet  sein?
  2. Es passiert bereits – auch wenn dies natürlich als Lügenpresse abgetan wird.
  3. Wo sind die AfD-Horden, die immer bemängeln, es würde nichts fürs eigene Volk getan? Warum werden die nicht herangezogen?
  4. Viel wichtiger  wäre doch unbürokratische Hilfe der Ämter und Versicherungen.
  5. Bevor einer fragt: ich packe bereits ein Paket für eine Familie, die alles verloren hat.
  6. Bitte denkt erst nach bevor ihr solche polemischen Dummheiten postet.

Ich fordere den Rücktritt von Lenin, Marx und Potemkin …

Lenin, Marx und Potemkin …

…bitte zurücktreten an der Wählerkante!

So ist grad mein immer wiederkehrender Gedanke. Ich versuche mich möglichst gut zu informieren, mich auf dem Laufenden zu halten. Dabei versuche ich auch immer wieder wie der Wähler zu denken, der Bäcker von nebenan, die Kassiererin vom Supermarkt, der Meister meiner Autowerkstatt.

Die haben ein Leben, Familie, Kinder, die nach Feierabend ihre Zeit beanspruchen. Die Gassi-Runde mit Bello nicht vergessen🙂

Was will ich sagen?

Für genau diese Menschen, für alle, die mit der aktuellen Politik nicht zufrieden sind, die sich Sorgen um ihre Rente und um die Zukunft ihrer Kinder machen, für eben jene sollten wir argumentieren. Nicht so, dass man vorher Politikwissenschaften studiert haben muss, sondern Alltagstauglich. Wer sich informieren möchte geht heutzutage ins Internet (in den meisten Fällen). Dann auf Google… dort ist dann der Suchfantasie freien Lauf gegeben. Soziale Politik evtl. .. ok…da landet man – und das freut mich sehr – unweigerlich auf Seiten der Linken.

Auf der offiziellen Seite mit dem Grundprogramm liest sich das sehr gut, man fühlt sich evtl. etwas erschlagen von der Wucht des Textes.Da könnte man evtl. etwas optimieren, Stichpunkte setzen. aber gefällt mir. woanders ist das leider nicht immer so.

Da wird bei Facebook von einer Seite gesagt, man solle sich auf Lenin besinnen, die Gegenseite erwidert, man dürfe gern mal wieder Marx erkunden. Hmm…die Grundsätze linker und sozialer Politik liegen hier verwurzelt, aber mal ehrlich… manchmal möchte ich bei sowas wegrennen. Das will der Wähler im Allgemeinen nicht hören. Er interessiert sich für das, was im Hier und Jetzt passiert und passieren muss. Da müssen wir „Basisch“ reden .. so, wie dem Volk der Schnabel gewachsen ist. So kommt man an. So bringt man seine Werte an den Wähler und Interessenten.

Wir müssen offen sagen was machbar wäre mit linker Politik, aber auch ansprechen, was nicht oder nur schwer realisierbar ist.

Mit einer guten, sozialen Politik FÜR die Menschen nehmen wir den Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln, dann funktionieren auch andere Mechanismen einfacher, der leider vorhandene Sozialneid käme nicht so zum Wirken wie derzeit. Integration würde sich einfacher gestalten da die Menschen offener wären – so ist zumindest meine Überzeugung. Zum Lösen von Problemen muss man halt Probleme lösen!

Offen und direkt auf die Menschen zugehen, mit ihnen reden, sie wichtig und ernst nehmen, ihnen zuhören – dann handeln.

Noch eine Anmerkung zur Idee, mit SPD und Grünen zusammen einen Kanzlerkandidaten zu stellen:

Wir würden unsere Werte verraten, unsere Handeln und unsere Überzeugungen über Bord werfen. Die SPD ist weit weg von sozialer Politik, Nahles lässt grüßen. Gabriel ist ein Kriegstreiber, na und die Grünen sind teilweise schwärzer als mancher CDU-ler, siehe Kretschmann. Von Waffenlobbyisten unterstützt und nicht mal Scham dabei empfinden..

So, das reicht für heut.

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Frust @Die Linke

An:’jan.vanaken@bundestag.de‘; ’sevim.dagdelen@bundestag.de‘; ‚klaus.ernst@bundestag.de‘; ‚gregor.gysi@bundestag.de‘; ‚katja.kipping@bundestag.de‘; ‚jan.korte@bundestag.de‘; ‚alexander.neu@bundestag.de‘; ‚frank.tempel@bundestag.de‘; ‚heike.haensel@bundestag.de‘

 

Hallo zusammen,

 

ich weiß, es läuft grad der Parteitag, aber mir liegt etwas auf der Seele, das muss formuliert werden.

 

Ich bin seit Anfang des Jahres Mitglied der Linken, Ortsgruppe Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg. 42 Jahre jung, politisch höchst interessiert und engagiert. Ich möchte etwas tun, diesem Rechtsruck weltweit entgegentreten. Das kann ich von hier am besten durch Argumentationen, Diskussionen, Überzeugungsarbeit.

 

Ich halte im Freundes- und Bekanntenkreis dagegen wenn mal wieder stumpfe Stammtischparolen geäußert werden, ich schreibe meine Gedanken in einem Blog nieder ( www.kopfeinschalten.com , Facebook: https://www.facebook.com/Herzdenker/ ). Mich drängt es nach Aktivität, die wäre so wichtig. Nicht  nur für die Partei, nein, auch für die Menschen hier, in Deutschland, Europa und weltweit.

 

Und was erlebe ich? Die Homepage http://die-linke-schwarzwald.de/  hat seit 20.02. !! keine  neuen Beiträge. Eine erste Nachfrage wurde mit Wahlkampfstress abgetan, inzwischen kommt nicht mal mehr eine Antwort. Kontaktstelle Stuttgart? Rückfrage, wie ich Kontakt aufgenommen hätte – Lösung: keine.

 

Wenn ich sowas erlebe, dann frage ich mich, ob es richtig ist, mich so reinzuhängen, wenn man doch nur gegen Mauern rennt. Genau das ist es unter Umständen, was Gregor Gysi mit seinen Worten ausdrücken  wollte. So jedenfalls lockt man weder Wähler noch eigene Mitglieder hinterm Ofen vor.

 

Anfrage in Berlin wegen eigener Seitenbetreibung. Ja, möglich, aber auf eigene Kosten. Da ich derzeit meine Ausbildung auf dem zweiten Nahles… äääh Bildungsweg mache, ist das finanziell nicht drin.

 

Das frustriert!

 

Sollte sich an  diesem Zustand, und auch an der Realitätsferne der Parteiführung nichts ändern, werde ich mit Sicherheit über  einen Austritt nachdenken, ich möchte nicht nur die gemolkene Kuh sein…

 

Ich bin auf Antworten gespannt. Ich  werde diese Mail auch in sozialen Netzwerken  veröffentlichen.

 

Mit kämpferischen Grüßen

Thomas G.

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